
Reinhard Laszig
Die Biene ist die Sympathieträgerin des 21. Jahrhunderts! Sie ist als Begleiter der menschlichen Zivilisation immer schon mit einem besonderen Nimbus umgeben. Eine reiche Mythen – und Legendenwelt rankt sich um sie.
Schon die Götter der Griechen labten sich an ihrem Honig, Könige und Päpste schmückten sich mit ihnen und ihr Stachel zeugt von den Leiden der Liebe! Die Biene verkörpert die Sehnsucht nach einem paradiesischen, geordneten Leben als Idealgestalt ihrer Tugenden. Der Bildervortrag zeigt Beispiele aus einer mehr als 5000-jährigen Geschichte in der europäischen Kunst. Sie reicht von ihrer Rolle in der Mythologie und Religion, ihre Sinnbilder in der Renaissance und Barock, bis hin zur Verbürgerlichung im 19. Jh.
Die zeitgenössische Kunst hat sie wiederentdeckt! Italien kommt dabei eine besondere Rolle zu, haben doch die Künstler des Landes überraschende Geschichten und verblüffende Allegorien in einem großen Umfang künstlerisch dargestellt. Die Kirche war über Jahrhunderte mit den Päpsten an der Spitze ein wichtiger Auftraggeber der Kunstwerke. Bei der Darstellung handelt es sich fast ausschließlich um die westliche Honigbiene, über deren italienischen Besonderheiten schon vor zwei Jahren berichtet wurde.
In neuerer Zeit geraten ihre kreativen Potenziale in den künstlerischen Fokus, wie ihre vermeintlichen „demokratischen“ oder doch „feudalen“ Kooperationsformen?
Der Vortrag ist erreichbar mit der Bus-Linie 17 – Haltestelle Berufsbildungszentrum
Eintritt frei, Spende erwünscht!
Anschließend Weihnachtsfeier (nur für Mitglieder und Gäste der DIG)
Bild: Palazzo Barberini, Rom


