
Thema heute: Die Renaissance in Süditalien: Das Königreich Neapel im 15 und frühen 16. Jahrhundert
Dr. Andreas Mohr
Im vierten Semester widmet sich der Geschichtskurs der DIG der historischen Entwicklung Italiens in der Neuzeit, also den Epochen zwischen der Mitte des 15. Jahrhunderts und der Jahrhundertwende vom 20. zum 21. Jahrhundert. Italiens Weg in die Neuzeit ist geprägt von der politischen Zersplitterung der Halbinsel in mehr oder weniger souveräne Einzelstaaten (Florenz, Venedig, Genua, Mailand, Kirchenstaat), aber auch durch die Abhängigkeit vieler dieser regionalen Mächte von Herrschaftskomplexen außerhalb der italienischen Halbinsel: zu nennen sind insbesondere die österreichischen Habsburger sowie die spanischen Bourbonen. Unter dem Einfluss nationaler Emanzipation seit der Zeit Napoleon Bonapartes (1796 – 1815) erstarkte ab der Mitte des 19. Jahrhundert eine Einigungsbewegung, die in Gestalt des Risorgimento die gesamte italienische Halbinsel in Form einer konstitutionellen Monarchie einigen konnte (1861 – 1870). In den Jahrzehnten vor und nach den Weltkriegen, durch Faschismus und Diktatur erneut in Krisen gestürzt, etablierte sich in Italien nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende der Monarchie (1946) eine moderne, europäische Republik, die sich nicht nur in den Prozess der Europäischen Einigung seit den 1950er Jahren integrierte, sondern durch wirtschaftlichen Aufschwung und die Verankerung demokratischer Kultur dem Land im Süden Europas auch den Weg ins postmoderne 21. Jahrhundert wies.
Die bisherigen Kursteilnehmer möchten auch weiterhin an dem begonnenen Kurs teilnehmen, was zur Folge hat, dass das vierte Semester derzeit ausgebucht ist.
Nachfragen und Interessensbekundungen für den Fall, dass ein Platz frei wird, richten Sie bitte an unser verantwortliches Beiratsmitglied
Ilse Kaletka,
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